Behörden- und Gerichtsdolmetschende gelten personalrechtlich nicht als Arbeitnehmende des Kantons, sondern als Auftragnehmende; die Bestimmungen des Obligationenrechts (OR) über den einfachen Auftrag finden sinngemäss Anwendung (§ 16 Abs. 1 und 2 DolmV).

 

Die Entschädigungsleistungen für Dolmetsch- und Übersetzungsleistungen richten sich nach dem Entschädigungstarif im Anhang der Dolmetscherverordnung.

 

Sozialversicherungsrechtlich gelten die Dolmetschenden in der Regel als unselbstständig Erwerbende gemäss den entsprechenden Bestimmungen im Bundesrecht.