Eheschutzvereinbarung

Unter einer Eheschutzvereinbarung versteht man die einvernehmliche Regelung ehelicher Rechte und Pflichten. Unter dem geltenden Scheidungsrecht sind insbesondere Vereinbarungen über das Getrenntleben immer wichtiger geworden, denn sie ermöglichen die rasche Regelung der zentralen Streitpunkte, solange sich die Partner nicht auf eine Scheidungskonvention verständigen können.

 

Da die Eheleute in der Gestaltung ihrer Beziehungen untereinander frei sind, bedarf eine Eheschutzvereinbarung nicht in allen Fällen der gerichtlichen Genehmigung, damit sie wirksam wird. Wo keine Kinderbelange zu regeln sind, genügt dafür vielmehr schon die blosse Einigung der Ehegatten. Eine richterliche Absegnung ist hier weder nötig noch möglich, denn wenn erwachsene Menschen sich einig sind, besteht kein Grund für eine staatliche Intervention.

 

Anders verhält es sich, wenn bei einem Streit zwischen Eheleuten Kinderbelange (Obhut, Besuchsrecht, Unterhalt) zu regeln sind. Zwar ist auch hier eine aussergerichtliche Vereinbarung möglich. Rechtlich durchsetzbar wird sie aber bezüglich der Kinderfragen erst mit einer richterlichen Genehmigung.

 

Nutzen Sie unsere Mustervereinbarungen für die einvernehmliche Regelung von Streitfragen in einer Ehe. Unsere interaktiven PDF-Formulare funktionieren auf jedem Computer. Je nach Textverarbeitungsprogramm können Sie stattdessen auch die (komprimierte) WORD-Version herunterladen und verwenden.

 

Technischer Hinweis:

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